CAE und KI in der Luft- und Raumfahrttechnik

CAE und KI in der Luft- und Raumfahrttechnik

Technisches Detail – Häufig gestellte Fragen

Programme in der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie basieren auf Präzision – jedes Gramm Gewicht, jede Spannungskonzentration, jede Toleranz zählt, und Fehler führen zu Verzögerungen bei der Zertifizierung und Budgetüberschreitungen. Diese Präzision wurde schon immer durch computergestützte Konstruktion (CAE) erreicht: Vernetzung, Morphing, Parametrisierung und multidisziplinäre Optimierung mithilfe physikbasierter Solver. Neu in den letzten Jahren ist, dass nun eine KI-Ebene auf dieser Grundlage aufbaut und sie beschleunigt, ohne sie zu ersetzen. Sie generiert Trainingsdaten aus Simulationsvarianten, integriert die zugrunde liegende Physik direkt in die Verlustfunktionen neuronaler Netze und orchestriert die Workflows, die diese verbinden. Dieses Briefing geht über einen typischen Überblick hinaus und erläutert die konkreten Mechanismen – Architekturen, Algorithmen und validierte Genauigkeitsbenchmarks – hinter zwölf der häufigsten Fragen von Entwicklungsteams in der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie.

Teil 1 – CAE- und Ingenieurgrundlagen in der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie

Computergestütztes Engineering (CAE) verwendet physikbasierte Software, um zu analysieren, zu validieren und zu optimieren, wie ein Bauteil oder System unter realen Bedingungen – strukturellen Belastungen, thermischen Effekten, Luftströmung, Vibrationen – funktionieren wird, bevor es physisch gebaut wird.

DEP bietet dies für die Luft- und Raumfahrt sowie die Verteidigungsindustrie durch spezialisierte Simulationsdienste an, die Struktur- und Blechumformsimulationen, CFD-/Thermo-/Strömungssimulationen, aerodynamische Auslegung und Analyse sowie Akustik- und Schwingungsanalysen umfassen. Hinzu kommen Konstruktions- und Ingenieurdienstleistungen wie CAD-Unterstützung, Gewichtsreduzierung und Fertigungstechnik. Der entscheidende Faktor für Programme in der Luft- und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie ist, dass diese Disziplinen selten isoliert voneinander arbeiten: Eine Änderung des Strukturgewichts verschiebt den Schwerpunkt und die Flattertoleranz, eine thermische Belastung verändert die zulässigen Materialeigenschaften im Spannungsfall, und ein Zielwert für die Ermüdungslebensdauer schränkt die Möglichkeiten des Aerodynamikers hinsichtlich des Vorderkantenradius ein – genau deshalb ist die in Frage 6 und 12 beschriebene Integration auf Plattformebene genauso wichtig wie jeder einzelne Solver.

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Teil 2 – Die KI-Schicht in der CAE für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung

KI in CAE wendet maschinelles Lernen auf bestimmte Schritte des Simulationsworkflows an – die Generierung von Trainingsdaten, das Trainieren von Vorhersagemodellen und die Durchführung KI-gestützter Optimierung –, um den manuellen Aufwand und die Solverzeit, die diese Schritte traditionell erfordern, zu reduzieren, ohne die zugrunde liegenden physikalisch basierten Methoden zu ersetzen, die in Teil 1 beschrieben wurden.

AIWorks ist als vollständiger KI-Lebenszyklus konzipiert und nicht nur als Einzelwerkzeug: Es umfasst die Datengenerierung für das KI-Training, den Modellaufbau und die Validierung, den Einsatz als schnelle Lösungsalgorithmen sowie die Designoptimierung mithilfe dieser trainierten Modelle – alles auf einer einzigen Plattform. DEP positioniert AIWorks als Einsatzlösung in aktiven Entwicklungsprojekten – darunter Luft- und Raumfahrtprogramme und Tier-1-Zulieferer – und nicht als Evaluierungsprojekt oder Forschungsprototyp. Es bietet eine zehnfache Simulationsgeschwindigkeit bei einem KI-Vorhersagefehler von unter 3 % für die Berechnung von Luftwiderstand und Körpersteifigkeit. Die Validierung erfolgte in verschiedenen Programmen, darunter Automobilhersteller, Luft- und Raumfahrt, Bahntechnik, Energiewirtschaft, Elektronik und Schwermaschinenbau. Da die AIWorks-Benchmark-Werte (Geschwindigkeitsmultiplikator, Fehlerraten) für alle Branchen von DEP und nicht nur für die Luft- und Raumfahrt validiert wurden, sollten Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsprogramme diese Werte als repräsentativ für das demonstrierte Leistungspotenzial der Technologie betrachten. Die programmspezifische Genauigkeit hängt vom Lastfall und der Geometrieklasse ab.

Über DEP

DEP (Detroit Engineered Products) bietet seit 1998 Ingenieurlösungen und Produktentwicklungsdienstleistungen an. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Troy, Michigan, und betreibt weitere Entwicklungszentren in Chennai und Bangalore, Indien. Die Kernfunktionen für CAE-Simulation und Parametrisierung werden über die MeshWorks-Plattform bereitgestellt; KI-basierte Vorhersage- und Optimierungsfunktionen werden über die AIWorks-Plattform realisiert.

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