Technisches Benchmarking: Ein Blick auf den Wettbewerbsmarkt zur Erzielung verbesserter Produkte durch Re-Engineering
Benchmarking – Was es ist und was es nicht ist
Benchmarking ist der Prozess, die Gesamtleistung eines Produkts mit der Leistung branchenführender Unternehmen zu vergleichen. Wichtige Aspekte des Benchmarkings sind die Identifizierung interner Verbesserungspotenziale, die Bestimmung der wichtigsten Projektkennzahlen, die Bewertung des aktuellen Projektstatus und die Entwicklung eines Aktionsplans zur Erreichung optimaler Leistung. Benchmarking gilt daher als unverzichtbares Instrument, das Organisationen dabei unterstützt, ihre Kompetenzen zu stärken, den internen Ideenaustausch zu fördern und echte Wettbewerbslücken aufzudecken.
Benchmarking-Studie im Vergleich zur Konkurrenz
Benchmarking und Wettbewerbsanalyse mögen zwar ähnlich erscheinen, sind aber zwei unterschiedliche Prozesse, die durch Datenerhebung und -analyse zum Verständnis eines Produkts beitragen. Die Wettbewerbsanalyse konzentriert sich auf Leistungskennzahlen, während Benchmarking Best Practices in den Fokus rückt. Vergleichende Forschung wird oft als kurzfristige Lösung betrachtet, die einem Prozess vorübergehend einen Schub geben soll, Benchmarking hingegen als Instrument zur kontinuierlichen Verbesserung. Benchmarking ermöglicht es Unternehmen, die Kundenbedürfnisse zu verstehen und nach eingehender Analyse passende Lösungen anzubieten.
Benchmarking zur Erlangung eines Wettbewerbsvorteils
Die Zukunft des Benchmarking liegt nicht in der Darstellung einiger weniger Datenpunkte oder statischer Kennzahlen. Vielmehr geht es uns darum, die gesammelten Daten zu analysieren und die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen. Benchmarking zielt daher darauf ab, sowohl intern als auch extern Trends zu erkennen und so fundiertes Wissen von bloßem Marketing-Hype zu unterscheiden.
Bedeutung für die Technik
Beratung und gründliche Recherche zur Validierung der Markttauglichkeit eines Produkts und zur Priorisierung der Funktionen sind für die erwarteten und erweiterten Produktanforderungen von entscheidender Bedeutung. Ein validiertes Konzept bietet den Vorteil, die Praktikabilität des Konzepts zu belegen, bevor Ressourcen investiert werden.

Vorteile des Benchmarking-Prozesses
Die internen Abläufe weiter optimieren
Der Vergleich der Simulationsprozesse und Entwicklungsmethoden des Marktes mit internen Standards unterstützt ein Unternehmen dabei, ein umfassendes Prozessverständnis zu entwickeln. Dieses Verständnis trägt zur Entwicklung einer breit angelegten Strategie bei, deren Erfolg regelmäßig überprüft wird, um einen erfolgreichen Fahrplan für zukünftige Projekte zu erstellen. Führungskräfte verschiedener Abteilungen können die Best Practices anderer Abteilungen analysieren.
Vergleichen Sie die Leistung verschiedener Produktlinien: verbesserte Produktivität
Benchmarking erfordert nicht zwingend die Nutzung von Wettbewerbsinformationen. Die Leistung von Anlagen und Produkten mit vergleichbaren Prozessen sowie Kennzahlen und KPIs wird von vielen Unternehmen, insbesondere großen und dezentral organisierten, anhand von Benchmarks verglichen. Diese Analyse kann wiederum zu tiefergehenden Untersuchungen der Ursachen für die mangelhafte Leistung einer bestimmten Anlage, eines Produkts oder einer Geschäftseinheit führen.


Einige häufige Fallstricke beim Benchmarking für Ingenieurprojekte
Verzicht auf die Formulierung konkreter Ziele
Hersteller vernachlässigen häufig den entscheidenden Schritt, ein konkretes Ziel zu definieren oder eindeutige Zielsetzungen festzulegen, und konzentrieren sich stattdessen auf die Leistungsbewertung. Ohne ein klares Ziel erfüllt die Benchmark-Analyse nicht die Erwartungen. Das Hauptziel des Prozesses muss eindeutig sein. Die Festlegung der Hauptziele hilft bei der Formulierung des richtigen Prozesses. Beispiele hierfür wären Umsatzsteigerung, die Gewinnung von Newsletter-Abonnenten, das Generieren von Spenden, das Anzeigen von Werbung oder die Kontaktaufnahme zur Vereinbarung eines Serviceauftrags.
Auswahl falscher Benchmarks
Ein entscheidender Schritt in der Analyse ist die Wahl der Benchmarks. Es ist nicht ratsam, die Leistung von Gruppen oder Einheiten innerhalb eines Unternehmens oder von Branchensegmenten allein aufgrund der Aufgabenerfüllung zu vergleichen. Der falsche Einsatz von Benchmarks kann zu Fehlentscheidungen bei Investitionen und negativen Ergebnissen für Anleger führen, da Benchmarks – entgegen der gängigen Darstellung – keine objektiven Beurteilungskriterien darstellen. Die Entwicklung maßgeschneiderter Benchmarks, die sowohl die Unternehmensziele als auch den Zeithorizont und die Risikotoleranz berücksichtigen, ist daher von großer Bedeutung.
übermäßiges KPI-Benchmarking
KPIs sind effektive Instrumente, wenn sie als Indikatoren zur Zielverfolgung eingesetzt werden. Werden KPIs jedoch selbst zum Ziel, wirken sie kontraproduktiv und hemmen die Leistungsverbesserung. Benchmarking folgt nicht dem Motto „Je mehr, desto besser“. Es ist vielmehr ratsam, KPIs nicht als Allzweckmaßnahme zu verwenden. Dies würde die Analyse behindern und von den wichtigen Aspekten ablenken. Daher ist es entscheidend, die KPIs für die Benchmarking-Analyse sorgfältig festzulegen.
Benchmarking über verschiedene Industriesegmente hinweg
Benchmarking in der Automobilindustrie
Um Autos einzigartig und wettbewerbsfähig zu machen, sind spezifische und unverwechselbare Fahrzeugeigenschaften erforderlich. Als ersten Schritt müssen Fahrzeughersteller ihre Fahrzeuge im Wettbewerbsumfeld analysieren, um deren Potenzial zu verstehen und zu stärken oder zu verbessern. Dies ist entscheidend für das Verständnis von Ziel und Anwendung des Benchmarking. Der Fertigungsprozess selbst steht häufig im Fokus des Benchmarking, um die Qualität zu steigern, die Fertigungszykluszeit zu verkürzen, Ausschuss und Nacharbeit zu reduzieren und die Produktivität zu erhöhen.
Benchmarking in der Luft- und Raumfahrtindustrie
Die Luftfahrtindustrie benötigt hochentwickelte, qualitativ hochwertige Produkte zu möglichst geringen Kosten. In den meisten Fällen reicht die Zusammenarbeit mit Billiglohnländern nicht aus, um wettbewerbsfähig zu sein. Die Technologien modernster Produkte, wie beispielsweise Turbinenschaufeln, Verbundwerkstoffe und vollintegrierte Systeme, werden von den jeweiligen Unternehmen streng geheim gehalten. Andere Produktarten und Fertigungstechnologien mögen zwar leichter verfügbar oder einfacher zu entwickeln sein, doch entscheidend ist die Fähigkeit, sie mit ausreichender Präzision, Qualität und Effizienz herzustellen, um wettbewerbsfähig zu sein. Deshalb ist Benchmarking in der Luft- und Raumfahrtindustrie so wichtig.
Es besteht ein ständiger Bedarf an Strategien und der Implementierung geeigneter Technologien, die den Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen und hochmoderne Maschinen liefern.
Benchmarking-Dienste des DEP
Daten ermöglichen es Unternehmen, intelligentere und fundiertere Entscheidungen zu treffen. Um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern, wird es immer wichtiger zu verstehen, wo die aktuellen Marktführer stehen. Angesichts der rasanten Entwicklung fortschrittlicher Technologien und Produkte suchen OEMs ständig nach Dienstleistern, die ihr Ziel verstehen, optimale Benchmarking-Ansätze zu entwickeln und über fundierte Kenntnisse in der Marktforschung verfügen. Wir von DEP bieten unseren Kunden erstklassigen Support, damit sie der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sind und innovative Strategien entwickeln können.

Wir berücksichtigen alle drei wichtigen Dimensionen des Benchmarking-Prozesses in der Produktentwicklung: Kosten, Risiken und Service. Unsere ganzheitliche Service-Methodik unterstützt unsere Kunden bei der Auswahl und Implementierung optimaler, maßgeschneiderter Lösungen. Wir vergleichen Prozesse und erfassen alle notwendigen Informationen durch Recherche und Analyse. So erstellen wir Benchmark-Kennzahlen, die Ihren Produktentwicklungsprozess auf die nächste Stufe heben. Von der Hervorhebung der Stärken Ihrer Ideen bis hin zu Einblicken in Best Practices begleitet DEP seine Kunden und unterstützt sie bei allen Schritten der Technologieimplementierung.
